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Der Verein Freunde des Jura-Museums Eichstätt e.V. veranstaltet regelmäßig Vorträge und Exkursionen. Die Vorträge finden im Vortragssaal des Museums statt. Der Eintritt ist frei.

Das Veranstaltungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020 können Sie hier herunterladen: Halbjahresprogramm 2020 (PDF)

Informationen zu museumspädagogischen Angeboten, z.B. Führungen, finden Sie unter Museumspädagogik.

Termine 1. Halbjahr 2020:

Die Welt im Rhynie Chert – wie Pflanzen, Tiere und Mikroben vor 400 Millionen Jahren miteinander lebten   ACHTUNG: VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Prof. Dr. Michael Krings, Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, München

Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr, Vortragssaal des Jura-Museums

Der Rhynie Chert aus dem Unterdevon bei Aberdeenshire, Schottland, stellt für die Erforschung des Lebens der geologischen Vergangenheit einen Glücksfall dar. In dem Gestein sind Teile des festländischen Ökosystems komplett erhalten. Es enthält eine Fülle einzigartiger Fossilien von Landpflanzen, Tieren, Pilzen, Algen und Bakterien. Der Vortrag gibt einen Einblick in die faszinierende Welt der Rhynie-Chert-Fossilien und erläutert seine Bedeutung für das Verständnis des frühen Lebens auf den Festländern.


Naturkundemuseen in Zeiten von Artensterben, Migration und Klimawandel   ACHTUNG: VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Norbert Lenz, Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

Donnerstag, 23. April, 19:30 Uhr, Vortragssaal des Jura-Museums

In dem Vortrag wird ein thematisch weiter Bogen gespannt, von den Aufgaben und Themen der Naturkundemuseen, ihrer Rolle als Kompetenz- und Dialogzentren in der Gesellschaft, ihrer Position und Gewichtung im Vergleich zu anderen Museen bis hin zu den Herausforderungen, welche das Artensterben bzw. die Biodiversitätskrise, Migration und Flucht sowie der Klimawandel darstellen.


Die Bedeutung der Lokalität Brunn für die Interpretation der Solnhofener Fossillagerstätten
Martin Röper, Museum Solnhofen / Bürgermeister-Müller-Museum

Donnerstag, 28. Mai, 19:30 Uhr, Vortragssaal des Jura-Museums

Zwischen den oberjurasssischen Fossillagerstätten Cerin in Frankreich und Brunn in der Oberpfalz gibt es bei der marinen wie terrestrischen Fauna und Flora frappierende Übereinstimmungen. Im Jahr 2019 gelang durch den Fund des berühmten Cerin-Krokodils Crocodilaemus robustus im Brunner Plattenkalk der letzte noch fehlende Nachweis für eine Lagerstättenverwandschaft beider Vorkommen. Der Referent, der von Anfang an zum Brunner Forschungsteam gehört, gibt mit seinem Vortrag Einblick in die Geburtsstunde seines Solnhofen-Archipels, das sich später bis nach Eichstätt und Solnhofen ausdehnte.


EXKURSION: Eintages-Bus-Exkursion ins Alpenvorland: Meeres-Saurier und Alpen-Mammut   ES SIND NOCH PLÄTZE FREI! 
Sonntag, 21. Juni, 8:00 - 21:00 Uhr

Reiseleitung: Helmut Tischlinger, Stammham

Busfahrt nach Rosenheim zur Ausstellung im Lokschuppen: Saurier – Giganten der Meere. Die Ausstellung läd ein zu einer Zeitreise in die Welt gigantischer Reptilien der Ozeane des Erdmittelalters. Skelette, Originalfossilien, Abgüsse und lebensgroße Rekonstruktionen, Lebensraum-Inszenierungen, ein „echtzeitrealisiertes Paläoaquarium“ und Medienstationen vermitteln ein eindrucksvolles Erleben der vorzeitlichen Meeresgiganten. Besuch der Ausstellung mit Führung (alternativ kann der Vormittag auch frei in Rosenheim gestaltet werden).
Nach Mittagspause gegen 14.00 Uhr Weiterfahrt zum Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf:
Die Ausstellung zeigt die Naturgeschichte am Alpennordrand vom Beginn der Trias bis heute. Im Zentrum steht die umfangreiche späteiszeitliche Fauna, die in der nahen Umgebung gefunden wurde.

Infos zu Ablauf und Kosten beim Sekretariat des Jura-Museums
Anmeldung erforderlich bis 30. April 2020


Krokodile, die erfolgreichen Vettern der Dinosaurier
Dr. Frederik Spindler, Dinosaurier Museum Altmühltal

Dienstag, 30. Juni, 19:30 Uhr, Vortragssaal des Jura-Museums

Der Anbruch der Jurazeit brachte sehr vielen Reptilien den Untergang. Gleichzeitig blühten Dinosaurier und Flugsaurier auf, und in noch erfolgreicherer Weise die Krokodile. Denn sie eroberten das Land, die Flüsse und die Meere wie keine andere Tiergruppe. In unterschätzter Formenvielfalt erlebten sie eine Blütezeit bis weit in die jüngere Erdneuzeit - bis ein Klimawandel sie auf die wenigen Gattungen von heute begrenzte.